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Momme-Nissen-Haus

Pellworm: kath. Momme-Nissen-Haus

Momme-Nissen-Haus auf der Nordseeinsel Pellworm

Momme Nissen Haus Pellworm

Pellworm ist, wie der übrige Norden Deutschlands, von alters her evangelisch geprägt. Dass es für die wenigen katholischen Familien auf der Insel, vor allem aber auch für die Urlaubsgäste hier trotzdem eine katholische Kirche gibt, ist dem hohen persönlichen Einsatz Einzelner zu verdanken:

Der damalige Pfarrer von Nordstrand Peter Schmidt-Eppendorf setzte sich dafür ein, dass auf Pellworm im Bupheverweg ein aufgegebener Bauernhof erworben werden konnte, der mit finanzieller Unterstützung durch das Paderborner Bonifatius-Werk sowie der seinerzeit zuständigen Diözese Osnabrück zu einer ansehnlichen Kapelle umgebaut wurde. 1978 fand dann die Kirchweihe statt. Ebenerdig befindet sich neben der „St.- Petrus-Kapelle“ mit ca. 50 Sitzplätzen noch ein Gemeinderaum, die Sakristei sowie eine Küsterwohnung.  Das Obergeschoss beherbergt 2 gemütliche, großzügige Ferienwohnungen für die Urlaubs-Seelsorger.

Bedingt durch Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen bei der inzwischen verantwortlichen Erzdiözese Hamburg stand das Gotteshaus 2004 zur Schließung an. Die Gründung eines Fördervereins, den wesentlich das Ehepaar Hagenhoff ins Leben rief, konnte dies verhindern. Seither ist es dem Verein gelungen, den laufenden Unterhalt des Anwesens jedes Jahr zu sichern. Mehr noch! Investitionen trugen und tragen dazu bei, das Haus zu renovieren und zu verschönern. So konnte der Förderverein etwa die künstlerisch bedeutsamen Buntglasfenster sichern und neu einbauen lassen, eine neue elektronische Orgel beschaffen und wirbt derzeit Spendengelder ein für die abschnittsweise stattfindende Neueindeckung des Daches.

Das Haus ist benannt nach dem aus dem nordfriesischen Deezbüll stammenden Dominikanerpater Benedikt Momme Nissen (1870 bis 1943), einem Maler, der 1902 zum Katholizismus konvertierte und u.a. die Schrift „Meine Seele im Reiche Gottes“ hinterließ.

Sehenswert im Innenraum der Kapelle sind die Glasmalereien mit Motiven aus den 1634 bei der großen Flut untergegangenen Kirchen sowie das Altarbild. Diese künstlerischen Darstellungen schuf der niederländische Maler Franz Giesenbrock.

Die Kirche, die heute zur Pfarrei „Christus König & St. Knud“ in Husum gehört, ist täglich zum stillen Gebet geöffnet; Gottesdienste sind, sofern katholische Urlaubs-Seelsorger auf der Insel sind, jeweils am Sonntag um 10.00 Uhr.

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