Wort des Monats 2011Januar - Dezember 2011 |
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NovemberWer einen Menschen wieder zum Lachen bringt, der schließt ihm das Himmelreich auf.
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OktoberDrei kleine Geschichten für liebe Menschen: Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen! Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf einem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen." In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und doch, du ließest die Kuh sterben." "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh statt ihrer. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen..." Manchmal ist es genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen und einfach immer davon ausgehen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du kannst es oft erst erkennen, wenn ein bisschen Zeit vergangen ist... Manche Leute kommen in unser Leben und gehen schnell... Manche Leute werden Freunde und bleiben ein bisschen... wunderschöne Fußabdrücke auf unseren Herzen hinterlassend... und wir sind ziemlich ähnlich, weil wir eine Freundschaft geschlossen haben!! Gestern ist Geschichte. Das Morgen ein Mysterium. Das Heute ist ein Geschenk. Darum heißt es auch: Präsent. Schöne Worte: Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, dass sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihr Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatte. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?" hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen. Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben" sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chucks Frau sagte: "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch" sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden. Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. Du kannst dies auch tun, indem Du diese Nachricht weiterleitest. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun. Der chinesische Bauer In einem Dorf in China, nicht ganz klein, aber auch nicht groß, lebte ein Bauer – nicht arm, aber auch nicht reich, nicht sehr alt, aber auch nicht mehr jung, der hatte ein Pferd. Und weil er der einzige Bauer im Dorf war, der ein Pferd hatte, sagten die Leute im Dorf: "Oh, so ein schönes Pferd, hat der ein Glück!" Und der Bauer antwortete: "Wer weiß?!" Eines Tages, eines ganz normalen Tages, keiner weiß weshalb, brach das Pferd des Bauern aus seiner Koppel aus und lief weg. Der Bauer sah es noch davongaloppieren, aber er konnte es nicht mehr einfangen. Am Abend standen die Leute des Dorfes am Zaun der leeren Koppel, manche grinsten ein bisschen schadenfreudig, und sagten: "Oh der arme Bauer, jetzt ist sein einziges Pferd weggelaufen. Jetzt hat er kein Pferd mehr, der Arme!" Der Bauer hörte das wohl und murmelte nur: "Wer weiß?!" Ein paar Tage später, sah man morgens auf der Koppel des Bauern das schöne Pferd, wie es mit einer wilden Stute im Spiel hin und herjagte: sie war ihm aus den Bergen gefolgt. Groß war der Neid der Nachbarn, die sagten: "Oh, was hat der doch für ein Glück, der Bauer!" Aber der Bauer sagte nur: "Wer weiß?!" Eines schönen Tages im Sommer dann stieg der einzige Sohn des Bauers auf das Pferd, um es zu reiten. Schnell war er nicht mehr alleine, das halbe Dorf schaute zu, wie er stolz auf dem schönen Pferd ritt. "Aah, wie hat der es gut!" Aber plötzlich schreckte das Pferd, bäumte sich auf und der Sohn, der einzige Sohn des Bauern fiel hinunter und brach sich das Bein, in viele kleine Stücke, bis zur Hüfte. Und die Nachbarn schrien auf und sagten: "Oh, der arme Bauer: Sein einziger Sohn! Ob er jemals wieder wird richtig gehen können? So ein Pech!" Aber der Bauer sagte nur: "Wer weiß?!" Einige Zeit später schreckte das ganze Dorf aus dem Schlaf, als gegen Morgen ein wildes Getrappel durch die Straßen lief. Die Soldaten des Herrschers kamen in das Dorf geritten und holten alle Jungen und Männer aus dem Bett, um sie mitzunehmen in den Krieg. Der Sohn des Bauern konnte nicht mitgehen. Und so mancher saß daheim und sagte: "Was hat der für ein Glück!" Aber der Bauer murmelte nur: "Wer weiß?!" Und die Moral von der Geschicht... "Wer weiß?!" (Quelle unbekannt) |
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September„Ich möchte nicht in einer Welt ohne Kathedralen leben. Ich brauche ihre Schönheit und Erhabenheit. Ich brauche sie gegen die Gewöhnlichkeit der Welt. Ich will zu leuchtenden Kirchenfenstern hinaufsehen und mich blenden lassen von den unirdischen Farben. Ich brauche ihren Glanz. Ich brauche ihn gegen die schmutzige Einheitsfarbe der Uniformen. Ich will mich einhüllen lassen von der herben Kühle der Kirchen. Ich brauche ihr gebieterisches Schweigen. Ich brauche es gegen das geistlose Gebrüll des Kasernenhofes und das geistreiche Geschwätz der Mitläufer. Ich will den rauschenden Klang der Orgel hören, diese Überschwemmung von überirdischen Tönen. Ich brauche ihn gegen die schrille Lächerlichkeit der Marschmusik. Ich liebe bedeutende Menschen. Ich brauche ihren Ausblick. Ich brauche ihn gegen das Gift des Oberflächlichen und Gedankenlosen. ... Ich brauche die Heiligkeit von Worten, die Erhabenheit großer Poesie.
Für mich ist das Universum ehrfurchtgebietend. Ich kann es nicht erklären, wie ich auch Gott nicht erklären kann. Ich spüre, dass da mehr ist, als die Wissenschaft mir sagt. Intuitiv erfasse ich Dinge, die ich nicht beweisen und belegen kann und die doch sehr wichtig sind. Es ist wie eine Wahrnehmung, die über die Sinne hinausgeht.
AugustEin Weiser wurde gefragt, wie es gelingen könnte, den Augenblick voll auszukosten, um etwas davon festhalten zu können. Schließlich sei der Augenblick so wertvoll und unwiederbringlich, dass niemand ihn einfach so entschwinden lassen könne. „Was denkst du“, fragte der Weise den Fragesteller, „wenn du versuchst, den Augenblick festzuhalten?“ ...
JuliWir feiern Pfingsten, weil wir uns nicht einfach gemütlich zurücklehnen und voll Wehmut an die Zeiten denken, als unser Herz noch brannte für eine gute Sache. Der Geist will das Feuer in uns entfachen – jeden Tag neu! Er will, dass wir brennen vor Liebe, dass wir heiß sind auf Gottes Reich, dass die Hoffnung auf seine Zukunft in uns unauslöschlich glimmt wie die Glut unter der Asche. Seine Feuerzungen wollen uns auch heute zum Reden bringen, die Glut sorgt für neue Begeisterung. Pfingsten ist das Fest für unsere Welt und unsere Kirche, ein notwendiges Fest für eine Welt, die sich mit dem Skandal von Armut und Zerstörung, von Leid und Perspektivlosigkeit scheinbar abgefunden hat. Ein aufrüttelndes Fest für eine Kirche, die ängstlich am Vergangenen festhält und mühsam nach Worten der Begeisterung sucht. Dabei ist der Geist so ansteckend wie vor 2000 Jahren. Lassen Sie sich neu begeistern, neu entflammen für seine Sache……. Förderverein „Freunde des Momme-Nissen-Hauses“ „Wir sehnen uns nach einer pfingstlichen Kirche, in der der Geist waltet, nicht der Buchstabe; nach einer Kirche, in der die Weite des Verstehens die Grenzen sprengt, die Menschen gegeneinander aufrichten“ Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. SOMMERANFANG- EINEN MOMENT FESTHALTEN WOLLEN ODER „AUGEN-BLICKE“ FÜR DIE EWIGKEIT! Kennen Sie das? Manchmal möchten Sie einen Anblick oder einen Augenblick festhalten, ihn unvergesslich werden lassen? Mir geht das oft im Urlaub so. Ich sehe eine schöne Landschaft oder ein bezauberndes Licht- und Schattenspiel auf den Bergen oder auf dem Wasser. Ich nehme etwas Wunderbares wahr und wünsche mir, diesen Anblick festhalten zu können. Dann kann ich versuchen, dies auf einem Foto festzuhalten. Aber die Erfahrung hat mich gelehrt, dass ein Foto nicht das wiedergeben kann, was mein Auge sieht und was ich dabei empfinde. Also versuche ich es anders. Ich möchte jenen Anblick mit meinen Augen wahr- und in mir aufnehmen und später dann bei schlechterem Wetter oder trüberer Stimmung im Alltag vor Augen holen und von diesem Augenblick zehren. Dasselbe gilt auch für Momente intensiven Erlebens oder vertrauter Gemeinschaft. Eine Geschichte aus der rabbinischen Weisheitsliteratur erzählt von der Schwierigkeit und der Möglichkeit, einen Augenblick festzuhalten: Ein Weiser wurde gefragt, wie es gelingen könnte, den Augenblick voll auszukosten, um etwas davon festzuhalten. zu können. Schließlich sei der Augenblick so wertvoll und unwiederbringlich, dass niemand ihn einfach so entschwinden lassen könne. „Was denkst du“, fragte der Weise den Fragesteller, „wenn du versuchst, den Augenblick festzuhalten?“ „Ich denke: Jetzt!“, antwortete dieser. „Und dann?“, fragte der Weise. „In dem Moment, in dem ich: Jetzt! denke, ist er auch schon vorbei und ich habe nichts mehr davon. Festhalten kann ich nichts.“ „Du hast recht“, erwiderte der Weise. „In dem Moment, in dem du Jetzt! denkst, ist das jetzt schon vorüber. Jetzt! sagen nützt gar nichts.“ „Aber was soll ich tun?“ fragte der andere. „Ganz gleich, was ich denke, es ist sofort verflogen.“ „Du täuschst dich“, sagte der Weise. „Ich will dir ein Geheimnis anvertrauen. Versuch es einmal ganz anders: Atme tief aus und tief aus. Höre auf den Schlag deines Herzens. Denk in aller Ruhe an einen Menschen, den du liebst und erinnere dich an eine Freude, die er dir gemacht hat. Und dann sag ganz einfach und ruhig: ‚Ja‘. In diesem kleinen ‚Ja‘ kostest du den gegenwärtigen Augenblick voll aus. Viele vergangene Augenblicke und viele Augenblicke, die noch kommen werden. Das kleine ‚Ja‘ verfliegt nicht wie das flüchtige Jetzt! Es bleibt bei dir. Das kleine ‚Ja‘ ist stärker als die Zeit. Es hat Teil an dem, was nicht vergeht.“ Der Weise lächelte: „Denn in jedem ‚Ja‘ wohnt ein Augenblick der Ewigkeit.“ Wir wünschen Ihnen einen Sommer mit vielen AUGEN-Blicke, die bleiben und Ihnen gut tun! Förderverein „Freunde des Momme-Nissen-Hauses“. |
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JuniDen Blick zu lernen gilt es, den sammelnden Blick des Abschieds, um endlich auch das zu sehen, was du bisher verächtlich übersehen hast. Die Welt ist im Kleinsten und im Größten unendlich“ Werner Sprenger Wege jeder hat seinen ganz persönlichen Weg durch das Leben einmal kann ich meinen Weg zuversichtlichen Schrittes gehen ein anderes Mal setze ich bedächtig Fuß vor Fuß oder ich zögere gar manchmal tut es mir weh zu gehen aber ich weiß immer geht einer mit er will mich führen er will, dass ich zum wesentlichen finde wie gehe ich meinen weg vor und mit Gott? Sr. M. Katharina Wildenauer Stehen bleiben Stehen bleiben Ausschau halten meine Sehnsucht wahrnehmen meine Sehnsucht kennen stehen bleiben Ausschau halten wahrnehmen, dass ich etwas bewege wissen, was ich bewege stehen bleiben Ausschau halten Abschied wahrnehmen Abschied gestalten loslassen Sr. M. Katharina Wildenauer |
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MaiWenn der Satz
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März
FebruarGwussten sie schon?wilhelm willms wussten sie schon dass die nähe eines menschen gesund machen,krank machen tot und lebendig machen kann ... wussten sie schon dass die nähe eines menschen gut machen, böse machen traurig und froh machen kann
wussten sie schon dass das wegbleiben eines menschen sterben lassen kann dass das kommen eines mensschen wieder leben lässt
wussten sie schon dass die stimme eines menschen einem anderen menschen, der für alles taub war wieder aufhorchen lässt
wussten sie schon dass das wort oder das tun eines menschen wieder sehend machen kann einen, der für alles blind war, der nichts mehr sah der keinen sinn mehr sah in dieser welt und in seinem leben
wussten sie schon, dass das zeithaben für einen menschen mehr ist als geld mehr als medikamente unter umständen mehr als eine geniale operation
wussten sie schon dass das anhören eines menschen wunder wirkt dass das wohlwollen zinsen trägt dass ein vorschuss an vertrauen hundertfach auf uns zurückkommt
wussten sie schon dass tun mehr ist als reden wussten sie das alles schon? wussten sie auch schon dass der weg vom wissen über das reden zum tun unendlich weit ist?
Ein Wort.....
Ein Wort kann sein: ein Wegweiser, eine Brücke, ein Schlüssel, ein Pflaster für eine Wunde, ein warmer Mantel gegen die Kälte, ein brennendes Streichholz in der Dunkelheit, ein Regenbogen. Ein Wort kann aber auch sein: ein Sperrschild, ein Schlagbaum, ein Vorhängeschloss, eine Ohrfeige, eine kalte Dusche, ein Luftzug, der Licht auslöscht, eine platzende Seifenblase. Ich möchte Worte finden: Worte, die weiterhelfen; Worte, die Verbindung schaffen; Worte, die aufschließen; Worte, die nicht verletzen; Worte, die wärmen; Worte, die Angst vertreiben; Worte, auf die man sich verlassen kann. Verfasser unbekannt
JanuarGott wohnt in uns ![]() |





